| Greenfield Festival | ||
| 16. - 18. Juni 2006 | ||
![]() Ab auf die Piste! Auf dem Interlakner Flugfeld lädt Mitte Juni zum zweiten Mal das Greenfield Festival zum Abheben in ein Weekend voller Rock ’n’ Roll ein. Und auch dieses Jahr konnten Acts verpflichtet werden, die manch anderen Veranstalter neidisch ins Berner Oberland blicken lassen. Das Programm lockt mit grossen Namen aus den verschiedenen Stilrichtungen der Rockwelt und macht so seinen Mangel an Charme mehr als wett. Viele der Acts kommen exklusiv ans Greenfield Festival. Insgesamt erwartet die Besucher ein spannenderes und ausgewogeneres Line-up als bei der Premiere vor einem Jahr. Das Schwergewicht liegt zwar nach wie vor bei Alternative-, Retro- und Indie-Rock-Bands, die Headliner dürfen nun aber auch poppiger, elektronischer oder hiphoppiger Natur sein. Die Suppe schmeckt schliesslich nur mit Salz. Den Newcomer-Bonus haben die Macher des Greenfield nicht mehr. Dieses Jahr müssen sie zeigen, dass die letztjährigen Mängel erkannt und behoben wurden. Jetzt gilt es, die Grossen auch in Sachen Organisation und Festivalgestaltung einzuholen. Gar einen Schritt voraus ist ihnen das Greenfield mit dem neuen Abfallkonzept, das die Besucher zu einer aktiven Mitarbeit verpflichtet – und sie mit 10 Franken belohnt. Depeche Mode Muss zu dieser Band überhaupt noch etwas gesagt werden? Die Pioniere des Elektropop verzückten bei ihrem Zürcher Auftritt Ende März das Publikum und bewiesen, dass sie auch nach über zwanzig Jahren noch längst nicht zum alten Eisen gehören. Den Erfolg hat die Band vor allem ihrer Wandlungsfähigkeit zu verdanken – von den grossartigen Songs ganz zu schweigen. Das Trio hat es stets verstanden, sich der Zeit anzupassen, wurde oft von ihr ein-, aber niemals überholt. Dank des Machtworts von Sänger Dave Gahan gibts Depeche-Mode-Konzerte erstmals seit Jahren wieder openair. Grund genug, nach Interlaken zu pilgern. The Cardigans Ja, die Band vom «Romeo & Juliet» Soundtrack. Mit diesem lockerflockigen Popschmachter «Lovefool». Doch wo für die meisten das Schaffen der schwedischen Band The Cardigans auch schon wieder aufhört, eröffnen sich für Freude knackig-süsser Popmusik sieben Alben voller Retro-Chic und Schlussmach-Rock. Die Band um Sängerschnuckel Nina Persson präsentierte sich auf ihrem letztjährigen Album «Super Extra Gravity» noch schöner, noch trotziger, noch cleverer. Für die ganz forderen Chartpositionen reichte es damit nicht, doch halten speziell in der Popmusik Qualität und Erfolg nicht immer Händchen. Live Wie schön doch Melancholie sein kann! Erst recht, wenn sie über Musik vermittelt wird. Die Musik von Live macht genau das, und sie macht es sehr gekonnt. Mit Songs, die unter die Haut gehen, ein bisschen traurig machen und ihre Kraft erst dann entfalten, wenn sie im Herz angekommen sind. Getragen wird die Musik von Edward Kowalczyks Stimme, die sich der Stimmung anpasst wie ein Chamäleon seiner Umgebung. Ein besonderes Erlebnis ist es, sich der Musik von Live live auszusetzen – ein Tagtraum in einer eigenen Welt. Weitere Infos auf sommer06.ch | ||
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Sa. 17. Januar
So. 26. September:
