The KVB

 
Details
Wo Mascotte
Theaterstrasse 10
8001 Zürich
Wann Sonntag, 25. November 2018
ab 19:30
Typ Party
Musikstil Singer/Songwriter
Acts

Das UK-Duo The KVB

Beschrieb des Veranstalters Musik wie die verwaschene Erinnerung an einen verblasenden Traum: Das UK-Duo The KVB vermischt reverblastigen Shoegazemit minimalistisch-elektronischer Produktion, um einen filigranen und flüchtigen Sound zu erschaffen. 2010 nimmt die Band als Soloprojekt im Southamptoner Schlafzimmer von Nicholas Wood ihren Anfang.
Auf ersten Kassettenaufnahmen spielt Wood sämtliche Instrumente selbst ein, und wo die eigenen Fähigkeiten nicht genügen, helfen Drumcomputer und Synthesizer aus. Er spielt Gitarre und singt zunächst unter dem Pseudonym Klaus von Barrel, später wird daraus das Akronym KVB.
Es ist experimenteller Postpunk im erweiterten Sinn. Wood: "Dunkle Dinge haben mich schon immer fasziniert. So wie die düstere Seite der Popmusik."
Ende 2011 wachsen The KVB, ähnlich den auch musikalisch artverwandten The Raveonettes, zum Zweigespann an. Mit dem Einstieg der studierten Kunstwissenschaftlerin und Partnerin Kat Day sowie dem gemeinsamen Umzug von London nach Berlin begehen The KVB das nächste Kapitel in ihrer Schaffensphase. Mehr und mehr erinnert der Sound an Neo-Psychedelia-Acts wie A Place To Bury Strangers oder alte Postpunk-Helden wie The Jesus And Mary Chain. Für die 2014er-EP "Out Of Body" begeben sich The KVB erstmals zu Brian Jonestown Massacre-Mastermind Anton Newcombe nach Berlin. In dessen dortigem Studio nehmen sie die düsteren Stücke auf. Auf der EP debütiert auch Stereolab-Kollaborateur Joe Dilworth als Drummer. Die Platte erscheint auf Newcombes Label A Records.
Auf Geoff Barrows Experimental-Indielabel Invada Records (Beak>, Crippled Black Phoenix) veröffentlicht die Band das fünfte Album "Of Desire". Stärker noch als zuvor beziehen sich Wood und Keyboarderin Day darauf auf ihre Einflüsse. Die Artverwandtschaft zu Death In Vegas, Scott Walker und Roxy Music ist unüberhörbar. Dennoch werden The KVB nicht müde zu betonen, dass sie sich keineswegs als eine jene Formationen verstehen, auf die Schlagwörter wie 'retro' oder 'vintage' passten. Ziel ist vielmehr der schmale Grat, auf dem Neugeschaffenes sowohl augenblicklich vertraut als auch originell klingt.

 

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