26. Juni - das Datum, an dem das Nachtleben zurückkehrt!

Events - 23. Juni 2021

Update vom 23. Juni: Nun geht es Schlag auf Schlag: statt erst ab dem 28. Juni dürfen Clubs bereits kommenden Samstag wieder öffnen – und zwar ohne Kapazitätsbeschränkungen! Unter der Bedingung, dass alle Besucher über ein Covid-Zertifikat verfügen, dürfen sie uneingeschränkt und ohne Maskenpflicht öffnen. Wer also geimpft, in den letzten 6 Monaten genesen, oder spätestens 72h vor Clubbesuch getestet wurde, und über das entsprechende Zertifikat verfügt, darf sich ab Samstag endlich wieder auf Clubbing freuen!

Update vom 11. Juni: ENDLICH! Es ist soweit: nach über 8 Monaten, während denen Clubs geschlossen bleiben mussten, hat die Zwangspause am 28. Juni 2021 ein Ende! Gemäss der heutigen Pressekonferenz des Bundesrats dürfen Clubs ab dem Datum vorerst bis zu 250 Gäste gleichzeitig einlassen. Voraussetzung für die Besucher ist, dass sie getestet, geimpft oder genesen sind, und über das entsprechende Zertifikat verfügen. Je nach dem, wie sich die epidemiologische Lage in den Wochen darauf entwickelt, wird wohl die Beschränkung der Anzahl Gäste erhöht werden. Wir sind überglücklich und sagen: WELCOME BACK, NIGHTLIFE!!!

Update vom 9. Juni: während noch nicht klar ist, wann Clubs wieder ihre Türen öffnen können, wurden in den letzten Tagen diverse Festivals und Outdoor Raves angekündigt! Das Openair Gampel wird nun definitiv stattfinden, ebenso das Openair Frauenfeld sowie das Zürich Openair in kleinerem Rahmen als in den Vorjahren. Im September steigt mit dem Terrazzza Horse Park Festival ein Mega-Rave, und bereits für Juli wurde vom Zürcher Club Hive das “Hive Air” angekündigt. Während des ganzen Sommers werden zudem Anlässe vom Vernstalterkollektiv Naturklang stattfinden. Details dazu findest du in unserem Kalender.

Update vom 19. Mai: die heutige Medienkoferenz des Bundesrats macht Hoffnung, dass das Nachtleben in der Schweiz im Juli zurückkehren könnte! Der Bundesrat konkretisierte heute den Einsatz des sogenannten Covid-Zertifikats, dass an geimpfte, getestete und nachweislich genesene Personen ab anfangs Juni ausgestellt werden soll. Der Plan ist, die Anwendung in drei Bereiche einzuteilen (Details/Quelle: SRF News). Clubs sollen in den sogenannten roten Bereich fallen, ein Einlass soll zwingend nur mit einem solchen Zertifikat möglich sein – für einen begrenzten Zeitraum. Dasselbe gilt für Grossveranstaltungen wie Festivals. Dort sieht der Bundesrat eine Öffnung mit einer schrittweisen Erhöhung der maximalen Anzahl Personen vor. 

Der definitive Entscheid betreffend der Anwendung des Zertifikats ist für den 18. Juni 2021 vorgesehen. Spätestens Ende Juni, wenn erste Massnahmen an die Nutzung des Zertifikats geknüpft werden, soll es der breiten Bevölkerung zur Verfügung stehen. Dies dürfte (wenn der Zeitplan eingehalten werden kann) bedeuten, dass der Bundesrat die Öffnung der Clubs auf anfangs Juli hin erlauben wird – und dass alle, die ein solches Zertifikat besitzen, sorgenfrei und ohne Einschränkungen oder Schutzmassnahmen das Nachtleben wieder geniessen können!

Update vom 28. Oktober: gemäss Beschluss des Bundesrats werden Clubs vorläufig geschlossen, für Bars gilt eine Sperrstunde ab 23h. Vorläufig gibt es somit kein Nachtleben mehr in der Schweiz. Erste wichtige Schritte, damit sich die Lage für Nachtlebenschaffende entspannt, wurden getan, indem die Weiterführung der Kurzarbeit und der Erwerbsersatz für Selbständige und Arbeitnehmende in arbeitgeberähnlicher Position beschlossen wurde. Nach wie vor gibt es keine Nueigkeiten betreffend einer Erhöhung und der Weiterführung der Ausfallsentschädigungen und einer einheitlichen Regelung der Mietreduktionen. 

Nach der Bekanntgabe der neuerlichen Verschärfungen der Regelungen des Bundesrats für Bars und Clubs gibt ein Lokal nach dem anderen bekannt, dass man erneut vorübergehend schliessen wird. Sitzende Konsumation der Gäste und die Aufteilungen in Sektoren mit maximal 100 Gästen sind für viele Betreiber aus räumlichen Gründen nicht umsetzbar, geschweige denn wirtschaftlich augrund der Einlassbeschränkungen auch nur ansatzweise rentabel. Dazu kommt, dass aufgrund der Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der Maskenpflicht die Gäste ausbleiben.

Dass Massnahmen dringend notwendig sind, liegt aufgrund der aktuellen Entwicklung auf der Hand. Das Problem ist, dass klare Ansagen und die Zusicherung von Unterstützung fehlen. Dies stellt auch die Zürcher Bar- und Clubkomission fest und schreibt in ihrer gestrigen Medienmitteilung:

“Clubs und Musikbars dürfen zwar weiterhin geöffnet sein, doch da die Balance zwischen Covid-19 Schutzmassnahmen und Wirtschaftlichkeit für die grosse Mehrheit der Nachtkulturunternehmen nicht mehr gegeben ist, handelt es sich defacto um eine amtlich verordnete Schliessung.”

Und weiter:

“Die schon schwierige Situation in welcher sich die Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich befanden, verschlechtert sich kontinuierlich, denn nur bei einer amtlich verordneten Schliessung ist ein Härtefall gegeben. Nur dann lassen sich Verhandlungen mit Vermieter über eine Mietzinsreduktionen führen. Wir hoffen, dass es der Bund nun nicht versäumt hat, mit den Kantonen auch über die Unterstützung dieser Branche zu sprechen! Eine solche ist wichtiger denn je, nur so können Konkurse von an sich gesunden Unternehmen verhindert und somit Arbeitsplätze gesichert werden.”

Desweiteren fordern die Komission und ihre Mitglieder Zusicherungen bzw, Aufstockungen der Entschädigung für Kulturunternehmen und Härtefall-Lösungen für jene Betriebe, welche diese nicht in Anspruch nehmen durften. Dringend nötig sei auch eine nationale Lösung betreffend Mietzinsen für Geschäftsräumlichkeiten in Zusammenhang mit Covid-19 Schutzmassnahmen, welche nicht nur für die Zeit während des Lockdowns gilt, sondern auch die Phase in welcher die Wirtschaftlichkeit infolge der Schutzmassnahmen eingeschränkt ist, und politische Rahmenbedingungen dafür, dass Aussenplätze winterfest gemacht werden können.

Ihr Mitteilung schliesst die BCK mit einer ernüchternden Feststellung: “Eine nächste Exitstrategie muss auf einer gemeinsamen rollenden Planung basieren, um zu verhindern, dass die Türen der Bars und Clubs, nicht immer wieder auf und zu gehen. Leider gibt es weiterhin weder mit der Forschung noch auf der Ebene des Bundes oder dem Kanton eine wirkliche Zusammenarbeit.”

Sollte sich in diesen Punkten in den nächsten Wochen nicht Perspektiven auftun, befürchten wir von usgang.ch, dass die Türen zahlloser Clubs und Bars nicht nur immer wieder auf und zu gehen, sondern mittelfristig für immer geschlossen bleiben werden.

 

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